Prominente gehen zur Darmkrebsvorsorge

Innovation beim Verschluss anorektaler Fisteln

OTSC Proctology

Im Darmzentrum BwK Ulm werden nicht nur Dick- und Enddarmkrebserkrankungen auf höchstem Niveau therapiert. Ebenso stellt auch die Diagnostik und Therapie gutartige Erkrankungen des Enddarms einen unserer Behandlungsschwerpunkte dar.

Hierzu gehören neben Hämorrhoidalleiden, Analfissuren und Stuhlinkontinenz auch Analfisteln. Bei dieser Erkrankung kommt es zunächst zu einem Abszess zwischen beiden Schließmuskeln, der dann nach außen durchbricht und damit eine Fistel ausbildet.

KRAS-Mutationstest neuer Diagnosestandard

Das Institut für Pathologie am Bundeswehrkrankenhaus hat auch 2012 wieder erfolgreich am KRAS Ringversuch teilgenommen und ist von der Deutschen Gesellschaft für Pathologie als KRAS-Testzentrum zertifiziert worden. Damit wurde eine wichtige Stufe der Qualitätssicherung bei diesem Testverfahren erreicht.

Etwa 40% der kolorektalen Karzinome tragen aktivierende Mutationen im KRAS-Gen, welches für ein Signalprotein innerhalb der Darmkrebszellen kodiert. Die Kenntnis über das Vorliegen dieser Mutationen kann für die Therapieplanung mit neueren Medikamenten, wie z.B. einigen Antikörpern, entscheidend sein.

Am Institut für Pathologie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm werden alle Darmkrebsfälle einem solchen KRAS-Mutationstest unterzogen, um so bereits nach der primären Operation wichtige Informationen über die weitere Therapieplanung zu erhalten. Hierzu stehen im Labor für molekulare Diagnostk (Leitung: OTL Dr. rer. nat. Annette Arndt) verschiedene modernste Testverfahren zur Verfügung.

Für weitere Informationen zu KRAS folgen Sie deisem Link auf die Webseite von Merck Serono.

Bessere Behandlungsergebnisse in zertifizierten Darmkrebszentren

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft deutscher DKG-zertigizierten Darmkrebszentren e.V. und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zum Darmkrebsmonat März 2012 (Auszug)

In Deutschland erkranken jährlich ca. 70.000 Menschen an Darmkrebs. Dieser könnte bei optimaler Wahrnehmung der Vorsorgemaßnahmen, insbesondere der Darmspiegelung, in nahezu 90% der Fälle verhindert werden. Oder anders formuliert: durch ein geschärftes Bewusstsein hinsichtlich der Vorsorgedarmspiegelung könnten viele Tausend Menschenleben pro Jahr allein in Deutschland gerettet werden und es könnte vielen Menschen die erheblichen körperlichen und seelischen Belastungen einer Darmkrebserkrankung erspart werden.

Weitere Kooperationspartner

Wir freuen uns, dass sich drei weitere gastroenterologische Praxen in Ulm und Neu-Ulm unserem Darmzentrum als Kooperationspartner angeschlossen haben. Damit werden sie Teil unseres Netzwerkes und bürgen durch die freiwillige Zertifizierung für ein Optimum an Behandlungsqualität. Die strengen Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft werden in diesen Praxen zu einhundert Prozent umgesetzt, so dass sich die Patienten sicher sein können, nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft behandelt zu werden.

Ergänzende Therapieverfahren

Mehr als 60 Prozent aller krebskranken Menschen suchen nach anderen, traditionellen Methoden. Nicht, weil sie grundsätzlich der modernen Medizin skeptisch gegenüber stehen. Sie wünschen sich, dass man auf ihre persönlichen Vorstellungen und Sorgen eingeht. Besonders Patienten, denen die moderne Medizin keine Hoffnung mehr auf Heilung machen kann, suchen Zuflucht und Hoffnung in alternativen Verfahren. Man kann es aber gar nicht deutlich genug sagen: Diese Methoden können den Krebs nicht besiegen. Wer anderes behauptet, irrt – oder lügt, oft genug, weil er in der Not anderer ein Geschäft wittert.

Lesen Sie mehr dazu auf www. darmkrebs.de…