
Das Institut für Pathologie am Bundeswehrkrankenhaus hat auch 2012 wieder erfolgreich am KRAS Ringversuch teilgenommen und ist von der Deutschen Gesellschaft für Pathologie als KRAS-Testzentrum zertifiziert worden. Damit wurde eine wichtige Stufe der Qualitätssicherung bei
diesem Testverfahren erreicht.
Etwa 40% der kolorektalen Karzinome tragen aktivierende Mutationen im KRAS-Gen, welches für ein Signalprotein innerhalb der Darmkrebszellen kodiert. Die Kenntnis über das Vorliegen dieser Mutationen kann für die Therapieplanung mit neueren Medikamenten, wie z.B. einigen Antikörpern, entscheidend sein.
Am Institut für Pathologie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm werden alle Darmkrebsfälle einem solchen KRAS-Mutationstest unterzogen, um so bereits nach der primären Operation wichtige Informationen über die weitere Therapieplanung zu erhalten. Hierzu stehen im Labor für molekulare Diagnostk (Leitung: OTL Dr. rer. nat. Annette Arndt) verschiedene modernste Testverfahren zur Verfügung.
Für weitere Informationen zu KRAS folgen Sie deisem Link auf die Webseite von Merck Serono.